Netzwerke & Kooperationen

Aus der langjährigen Projektarbeit heraus sind viele Kontakte und Kooperationen entstanden. Entwickelt hat sich ein lebendiges Netzwerk mit Einrichtungen und Personen auf dem Campus der RUB und darüber hinaus, das wir gerne aufrechterhalten und weiter ausbauen möchten. Es zielt zum einen darauf, die studentischen Initiativprojekte zu Studium und Lehre zu stützen und mit ähnlichen Projekten, Initiativen und Aktivitäten auch an anderen Hochschulstandorten in Kontakt zu bringen. Zum anderen arbeiten wir zusammen mit vielen Mitstreiterinnen und Mitstreitern auf Bundesebene daran, die Sichtbarkeit von studentischer Lehre und studentischer Forschung zu erhöhen. Dies geschieht z.B. bei den jährlich stattfindenden studentischen Konferenzen oder durch die Entwicklung von Materialien und Sammlungen, die für alle an diesem Thema interessierten digital verfügbar sind.

Dr. Andrea Koch-Thiele bei den studentischen Aktionstagen 2017.

Netzwerke und Kooperationen innerhalb der Ruhr-Universität:

Auf dem RUB-Campus konnten in Kooperation mit dem Nachhaltigkeitsforum bereits drei Projekte erfolgreich entwickelt und verwirklicht werden. Die Weiterentwicklung dieser Vorhaben zu Urban Gardening, Bioabfall und zum Tiny House geschieht nun dort in Arbeitskreisen.

In der World Factory der RUB können Studierende ihre Ideen zu marktfähigen Produkten oder Dienstleistungen weiterentwickeln. Die Kolleg:innen dort unterstützen den Transfer von Forschungsergebnissen in die Praxis. Im Universitätsforum (UFO) und im MakerSpace (auf dem Technologiecampus MARK 51°7) gibt es studentische Arbeitsräume, Werkstätten und vielfältige Veranstaltungen, um studentische Ideen auch tatkräftig umzusetzen.

Im Alfried Krupp-Schülerlabor können Studierende Projekttage für Schülerinnen und Schüler konzipieren und anschließend auch durchführen. Aus der Fachdidaktik Geschichte sind dazu zwei Programme zum Thema „Geschichte im Spielfilm“ entstanden, die dort langfristig im Programm zu finden sind und immer wieder angeboten werden.

In der Professional School of Education (PSE) sind alle Lehramtsstudierenden in ihrer Masterphase zu finden. Sie engagieren sich vor allem in Projekten mit Schülerinnen und Schülern und wollen bereits im Studium praktische Erfahrungen in Schulen sammeln. Wie z.B. in dem studentischen Initaitivprojekt „Lernreise – Schule kann auch anders gehen“. Hier gehen sie zusammen in Gruppen gemeinsam auf Reisen und besuchen besondere Schulen.

Studierende, die sich besonders für eLearning in Lehre und Studium interessieren, können sich zusammen mit Lehrenden am Wettbewerb 5×5000 beteiligen. Jedes Semester werden neue Ideen gesucht, um innovative und lernförderliche eLearning-Projekte zu entwickeln und zu erproben.

Das Programm wird gerade neu aufgesetztSummer Schools.

Außerhalb der Ruhr-Universität:

Schon seit einigen Jahren kooperieren wir sehr eng mit UNIAKTIV, dem Zentrum für soziales Lernen und gesellschaftliche Verantwortung der Universität Duisburg-Essen. Mit den Kollegen Karten Altenschmidt und Jörg Miller bieten wir Workshops und Coachings für Studierende an. Seit 2019 arbeiten wir im Rahmen der Universitätsallianz Ruhr zusammen an einem Modul zum Creative Lab Ruhr. Im Lab arbeiten Studierende beider Universitäten in crossdisziplinären Teams an gesellschaftlichen Schlüsselproblemen und entwickeln Ideen für einen zukunftsfähigen Wissenstransfer für die Metropolregion Ruhr.

Am Universitätskollegs der Universität Hamburg wurde ein Partizipationslabor entwickelt, um den Austausch zwischen Lehrenden und Studierenden zu fördern und gemeinsam die Lehre weiter zu entwickeln. Wir konnten am 1. Partizipationslabor dabei sein. Daraus entstanden intensive Kontakte, ein reger Austausch unter den Studierenden, Artikel und weitere Materialien zum Themenfeld studentische Partizipation.

An der TU Berlin gibt es die wohl längste Tradition und Erfahrung mit studentischen Projektwerkstätten und das schon bereits seit 1985. Hier können Studierende aller Fachrichtung zusammen an Projekten für sozial und ökologisch nützliches Denken und Handeln arbeiten, ihre Themen selbst wählen und sich anschließend die Studienleistungen anrechnen lassen. Angeleitet werden sie von Tutor:innen höherer Semester. Im Rahmen eines Aktionstages und durch gemeinsame Besuche kamen wir in Kontakt.

Zur Zeit noch in Bearbeitung: Digitale Datenbank: Sichtbarkeit studentischer Lehre und Forschung.