Ausstellungen

Erinnern und Vergessen – Jüdische Erinnerungskultur in Osteuropa

Der Vorgang des Erinnerns ist eng an den des Vergessens geknüpft. Dies zeigen die eindrucksvollen Bilder des Kölner Fotografens Christian Herrmann, auf denen Orte der jüdischen Erinnerungskultur in Osteuropa zu erkennen sind – teilweise zerstört, von der Natur zurückerobert oder auch schlichtweg in Vergessenheit geraten. Die Zeichen der Zeit drohen, diese Orte des kulturellen Erbes zu verwischen. Diese Sinnbilder für den Umgang mit Erinnerungen und Orten des Erinnerns stellen den Ausgangspunkt des studentischen Initiativprojektes Erinnern und Vergessen – Jüdische Erinnerungskultur in Osteuropa dar. Das Projekt lässt sich grob in zwei Phasen aufteilen: zunächst eine Ausstellung im WS 17/18 und Blockseminare im SoSe 18. Ein wesentlicher Aspekt stellt dabei der wissenschaftliche Umgang mit fotografischen Quellen dar.

Opel und Bochum

Das Projekt fokussiert sich auf die Planung und Umsetzung einer Ausstellung im März 2018 zum lokalen Thema „Open und Bochum“. Studierende erlernen, wie Geschichte sich außerhalb der universitären Forschung in der Öffentlichkeit präsentiert und gewinnen berufsbezogene Erfahrungen. Andererseits, wird so der Bochumer Bevölkerung ein Zugang zur Stadtgeschichte ermöglicht.